Partnersuche im Web – Ein Erfahrungsbericht Markus ist auf der nach that is suche Frau furs Leben. Da

Partnersuche im Web – Ein Erfahrungsbericht Markus ist auf der nach that is suche Frau furs Leben. Da

Markus ist auf der nach that is suche Frau furs Leben. Da sie ihm nicht zufallig uber den Weg lauft, begibt er im that is sich auf die Suche. Wird er sie dort finden – zwischen Mantra sprechenden Damen und Frauen, die ihm eine gemeinsame Dusche anbieten?

Neuer Abschnitt

Das sensationellste Paar seit Bonnie und Clyde

Die Frau furs Leben im Web kennen lernen? Ich wei? nicht. Schlie?lich ist die Partnersuche ja doch etwas emotionaler als der Erwerb einer Schlagbohrmaschine oder neuer Sto?dampfer furs car. Selbst fur einen Mann.

Andererseits bin ich Ende drei?ig, arbeite Vollzeit und habe einen neunjahrigen Sohn. Da laufen einem mehr that is nicht beziehungswillige Singlefrauen im richtigen Alter uber den Weg.

Also melde ich mich an: Zunachst bei einer kostenlosen Partnerborse. Spater dann noch that is auch einer kostenpflichtigen Plattform. Aber nur zum einmaligen Supersondersparpreis. Ich container Schwabe. Schnell stellt sich heraus, dass die Damen bei der kostenlosen Partnerborse zwar meist recht kontaktfreudig sind, aber nicht that is oft auch das, was ich mir fur eine dauerhafte Beziehung vorgestellt habe.

Dennoch, es brechen abwechslungsreiche Zeiten an. Mal reise ich 300 Kilometer, weil mir eine Frau ein gemeinsames Duschen anbietet. Das findet auch tatsachlich statt. Aber danach darf ich auf dem Gastesofa nachtigen.

Dann wiederum wohnt die Auserwahlte zwar in der gleichen Stadt, mochte mich aber mit Mantras und dem gemeinsamen Ausfuhren ihres vorubergehend reitunfahigen Pferdes davon uberzeugen, dass wir das sensationellste Paar seit Bonnie und Clyde sind.

Andere Damen gefallen mir durchaus gut, scheinen umgekehrt aber nicht gerade davon uberzeugt zu sein, dass ich ihr Bild vom Traumprinzen in irgendeiner Weise erfullen konnte.

Das reale Ende einer Liebe

Schnell lerne ich Regel Nummer eins, namlich, dass ewiges Hin- und Her-Mailen sowie Telefonieren bei der Partnersuche im Web nicht viel bringt, sondern dass man jemanden, dessen Profil einen anspricht, lieber bald treffen sollte, um zu schauen, ob die beruhmte Chemie uberhaupt stimmt.

Sonst kann es einem gehen wie mir: Durch wochenlanges gegenseitiges Ins-Ohr-Sauseln am Telefon finde ich eine Frau so umwerfend, so genial, so wahnsinnig schon, dass ich mich unsterblich in sie verliebe. Das erste Treffen ohne Telefonleitung dazwischen gestaltet sich dementsprechend apokalyptisch: Das Verliebtsein nimmt ein abruptes reales Ende.

Ich entwickele zum that is mich. Hinterher werden die Erfolge und Misserfolge mit einem guten Single -Kumpel ausdiskutiert. Wir lachen viel, zum glucklich Liierten werde allerdings that are ich.

Ruckblickend ist mir klar, dass ich in den ersten zwei Jahren meiner Online -Abenteuer auch noch nicht wirklich war that is reif eine neue Partnerin. Ich war viel zu verletzt, nachdem mich meine Ex mit ihrem glatzkopfigen Arbeitskollegen monatelang betrogen und dann schlie?lich verlassen hatte.

Die Nette mit spie https://datingranking.net/de/luvfree-review/?igem Foto

Mittlerweile bin ich also gute zwei Jahre dabei. An ausgefeilten Kennenlern-Techniken mangelt es wahrlich nicht mehr: Ich wei? jetzt zum Beispiel, wie man alle Frauen mit passender Postleitzahl im Gruppenmodus anmailen und die Kontaktaufnahme trotzdem personlich erscheinen lassen kann. Nun befinde ich mich wieder that is mal regen Mailverkehr mit einer Singlefrau, deren Profil und Mails mich durchaus ansprechen.

Dann jedoch kommt der kritische component beim ersten Anbahnen im online: Wir fur that is schalten jeweils anderen unsere Fotos frei. Had been soll ich sagen? Nette Frau, aber ganz offensichtlich so gar nicht das, ended up being mir that is ich unter meiner Traumfrau vorstelle. Spie?ige Beamtenfrisur mit Pony, wei?er Hosenanzug und geschminkt ist sie auch noch kurz that is– eine perfekte BWLer- oder Juristen-Erscheinung, aber sicher nichts fur mich.

Doch sie bleibt hartnackig, will unbedingt ein Feierabendbier mit mir trinken gehen. Regel Nummer zwei besagt jedoch: Sich beim ersten Date immer blo? auf einen kurzen Kaffee treffen – da man that is kann einer Stunde wieder verschwinden, wenn es so gar nicht lauft. Also schlage ich ein Kaffeetrinken have always been Samstagnachmittag vor, mit der Aussicht, spatestens eine Stunde spater mein Juristinnen-Beisammensein formlich beenden zu konnen.

Ist sie das – die gro?e Liebe?

Punktlich (Schwabe!) erscheine zur that is ich Zeit im verabredeten Cafe, schaue mich um und stelle fest, dass keine spie?ige Pony-BWLerin vor Ort ist. Leicht genervt gehe ich wieder raus – nicht nur spie?ig, auch noch unpunktlich ist sie. Und das, wo mir eh der Schadel schmerzt von der vorausgegangenen etwas langeren Nacht mit meinem Single -Kumpel.

Schlie?lich gehe ich noch mal rein, schaue mich noch einmal suchend um und plotzlich strahlt mich eine bildhubsche Dunkelhaarige an. Ich bin verwirrt: DIE soll mein Date sein?? Wieso stellt denn die so unmogliche Fotos ins Web, schie?t es mir durch den Kopf. Egal, jetzt erst ganz that is einmal meinen verkaterten Zustand vertuschen und maximalen Charme verspruhen – den wir Schwaben trotz gegenteiliger Behauptungen selbstverstandlich haben!

Had been sagen that is soll ich auf einmal ging alles ganz schnell. Mittlerweile sind wir seit gut drei Jahren zusammen, haben geheiratet (dabei wollten wir beide NIIIIEEE heiraten) und haben neben meinem gro?en Sohn noch zwei rotzfreche kleine Madchen (die kommen der that is nach).

Jetzt kenne ich auch Regel Nummer drei: Auf Fotos sollte man nicht allzu viel geben bei der Beurteilung seines Internet-Gegenubers. Mein Fazit zur Partnersuche im Internet? Irgendwie anders als der Kauf einer neuen Schlagbohrmaschine, macht aber mindestens genauso glucklich.

Und ubrigens muss man gar nicht unbedingt gefuhlte 100 Dates hinter sich bringen, bevor es klappt. Meine Frau hatte vor mir nur drei andere Manner uber das Web kennen gelernt. Behauptet sie zumindest. Aber sie hatte vorher auch immer behauptet, ein Schwabe kame ihr nie und nimmer ins Haus.

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